15. März - Demonstration gegen Scientology
Heute fanden in vielen Städten weltweit Demonstrationen vor den Zentralen der Scientology Sekte statt.
Am 10. Februar erst hatte es weltweite Protestaktionen vor den 108 Zentralen der Scientology gegeben. Mit einem Marsch, der um 11 Uhr am Berliner Bahnhof Zoo startete und am Berliner Hauptquartier der Sekte endete, wollten die Gegner der Organisation am 15. März, dem Geburtstag des Sektengründers L. Ron Hubbard, auf deren Gefahren hinweisen.
Wie immer verlief auch diese Demonstration, bis auf einen kleineren Zwischenfall, friedlich. Einem befreundeten Journalisten wurde seitens der Polizei untersagt zu fotografieren, was bezüglich unserer Verfassung im Hinblick auf den Punkt “Pressefreiheit” ein sehr fragwürdiger Akt ist.
Scientology ist in den Medien ständig präsent - nicht zuletzt wegen seines prominentesten Mitgliedes - des US-amerikanischen Schauspielers Tom Cruise, der erst kürzlich seinen Aufenthalt in Berlin anlässlich der Dreharbeiten des Filmes Stauffenberg, zu einem Besuch in der Berliner Scientology Zentrale an der Otto-Suhr-Allee nutzte, vor der auch heute die Demonstration stattfand.

