Baselitz, Richter bei Völcker Berlin
In der Galerie Wolfram Voelcker Fine Art findet noch bis zum 19. November erneut eine Ausstellung der Extraklasse statt.
Gerne und oft nehmen Kunstliebhaber weite Wege auf sich um Werke der Künstler zu sehen, die zur Zeit in Berlin präsentiert werden. Unter dem bescheidenen Titel “Eine Auswahl deutscher Zeichnung und Originalgrafik der Gegenwart” präsentiert Dr. Wolfram Völcker zur Zeit Künstler, die für nicht wenige das “Who is Who” der deutschen Kunst der Nachkriegszeit darstellen.
Georg Baselitz, Karl Bohrmann, Günter Förg, Antonius Höckelmann, Jörg Immendorff, Markus Lüpertz, A.R.Penck, Erwin Pfrang, Sigmar Polke, Gerhard Richter, Rudi Tröger sind jene ausgestellten Künstler, deren Werke in bedeutenden Museen dieser Welt zu bewundern sind. Es bedarf schon der Reputation eines Dr. Wolfram Voelcker, um als Galerist in der Lage zu sein, diese Künstler in einer einzigen Schau präsentieren zu können.
Unter dem Begriff “Neue Wilde”, der in den 80ern eher abwertend von dem Expressionismusexperten, Kunsthistoriker und Aachener Museumsdirektor Wolfgang Becker geschaffen wurde verbergen sich einige der ausgestellten Künstler. Weder Becker, der sich in der Folgezeit von seiner seinerzeit durchaus negativ gemeinten Kategorisierung distanzierte und sagte „er habe eigentlich etwas anderes gemeint“, noch andere Menschen mit Kunstverstand werden heute die Bedeutung jener Künstler wie Immendorf, Penck, Lüpertz und anderer leugnen und den Besuch in der Galerie Völcker als das besondere Ereignis wahrnehmen, das es ist.
Die Räume der Wolfram Voelcker Fine Art in der Auguststr. 62 in 10117 Berlin stehen dem Kunstinteressierten Mittwochs bis Freitags von 12 bis 18 Uhr und Samstags von 12 bis 16 Uhr zur ausgiebigen Besichtigung der ausgestellten Werke zur Verfügung.
Wem es nicht gelingt, bis zum 19. November in Berlin zu sein, dem sei die Internetseite der Galerie empfohlen: www.voelcker.de

