Robert Lebeck - Fotografien 1955-2005
Der Martin-Gropius-Bau widmet dem deutschen Fotoreporter Robert Lebeck anläßlich seines 80. Geburtstages eine große Werkschau.
Robert Lebeck, der am 21. März 1929 in Berlin geboren wurde, fotografierte für Revue, Kristall und Stern und war Chefredakteur des Magazin GEO. Vier Monate, nachdem er 1952 angefangen hatte zu fotografieren, erschien das erste Foto von Robert Lebeck auf der Titelseite einer Zeitung - ein Bild von Konrad Adenauer. Lebeck war 23 Jahre alt.
Die Ausstellung “Robert Lebeck. Fotografien 1955-2005” vom 28. November 2008 bis zum 23. März 2009, zeigt 400 bekannte und unbekannte Fotografien, die an die aktiven Jahre (1955-2005) Lebecks erinnern.
Lebeck fotografierte Politiker, Schauspieler, hielt mit der Kamera politische Umbrüche im Kongo und Neuguinea fest, fotografierte Künstler und in Jazzclubs - dass das Bild in sich “stimmte” war hierbei stets das oberste Gebot seiner Arbeit.
In der Ausstellung sind neben zahlreichen Fotografien wie Porträts von Willy Brandt, Alfred Hitchcock, Joseph Beuys und Romy Schneider, mit der ihn eine Freundschaft verband, auch gedruckte Reportagen zu sehen, die einen umfangreichen Einblick über die Zeitschriftenlandschaft der Nachkriegszeit in Deutschland geben.
Als erster Fotograf erhielt Lebeck 2007 den Henri-Nannen-Preis für sein Lebenswerk.
Zu der durch Gisela Kayser kuratierten Ausstellung erscheint im Steidl Verlag eine umfangreiche Publikation.
Die Ausstellung im Martin-Gropius-Bau in der Niederkirchnerstraße 7 in 10963 Berlin läuft vom 28. November 2008 bis 29. März 2009. Öffnungszeiten: Mittwochs-Montags 10-20 Uhr. Dienstags geschlossen.

